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Emma mit Freitaucher Wolfgang Leander

Die Geschichte
von Dr. Folkart Schweizer
und dem Tigerhai Emma


Vereinsgründer Dr. Folkart Schweizer und die Tigerhai-Dame Emma verbindet eine besonders innige Freundschaft:

 

Bei einem Tauchgang Schweizers in Emmas "Revier" - dem Tigerbeach nördlich der Bahamas, wurde Schweizer von Emma gebissen. Dieser Zwischenfall lässt sich mit dem so genannten Probebiss erklären. Dieser hat folgende Ursachen: Haie nehmen die meisten Sinneseindrücke über Nerven im Gaumen wahr und nicht wie Menschen über die Augen. Ihr Geschmackssinn ist sehr gut entwickelt.

Tigerhaie jagen meist geschwächte oder verwundete Tiere. Schweizer erregte die Aufmerksamkeit von Emma, da er  - ähnlich einem solchen Beutetier - ruhig an der Wasseroberfläche schnorchelte. Emma merkte jedoch sofort, dass Schweizer kein Beutetier darstellt und ließ von ihm ab. Der Biss hatte bei Schweizer nur Spuren im Taucheranzug hinterlassen.

Nach diesem Erlebnis beschloss der Hobbytaucher Schweizer sich intensiv mit Haien zu beschäftigen, fand heraus, dass die Tiere ihr Image als "Killer" völlig zu Unrecht tragen und setzt sich seither für den Schutz der stark bedrohten Tiere ein.

Haie sind scheue Lebewesen, die Begegnungen mit Tauchern eher aus dem Weg gehen. Menschen gehören nicht zum Beuteschema der Knorpelfische. Nie wurde ein Mensch „gefressen". Tödliche Verletzungen durch Haie (weltweit weniger als 10 pro Jahr) ergeben sich durch einzig durch Bissverletzungen aufgrund von Verwechslungen, Unfällen oder Belästigungen der Tiere.

Exkurs: Warum haben Tigerhaie Namen?


Tigerhaie sind territoriale Tiere, die immer wieder an einem Ort anzutreffen sind. Jedes Tier hat eine individuelle Zeichnung, so dass man Tigerhaie wiedererkennt. Dies erklärt den netten Brauch unter Tauchern, Tigerhaie zu taufen und ihnen Namen zu geben.