Menschen gehören nicht zum Beuteschema von Haien. Nie wurde ein Mensch „gefressen". Tödliche Verletzungen durch Haie (weltweit weniger als 10 pro Jahr) ergeben sich durch Bissverletzungen aufgrund von Verwechslungen, Unfällen oder Belästigung der Tiere.
"sharks don't eat people but people eat sharks"
Dr. Folkart Schweizer
Die Knorpelfische sind perfekt an ihre Umwelt angepasste Raubtiere. Sie ernähren sich hauptsächlich von Fischen. Weisse Haie bevorzugen auch Robben und ähnliche Meeressäugetiere wegen des kalorienreichen Fleischs dieser Spezies.
Haie jagen nur um Nahrung zu finden, sind aber nicht unentwegt auf der Suche nach Essbarem. Die Tiere sind also keineswegs die gefräßigen Monster, als die sie leider immer wieder dargestellt werden. Sie können längere Zeit ohne jegliche Nahrung auskommen. Auch das macht sie zu perfekten Überlebenskünstlern.
Haie sondern keinen Urin ab, so dass sich ihr Fleisch mit Harnsäure anreichert. Um Haifleisch überhaupt genießbar zu machen, ist eine Fermentation nötig. Darüber hinaus ist ihr Fleisch immer stark mit Methylquecksilber angereichert – einem Gift, das das zentrale Nervensystem des Menschen angreift.
Haifleisch ist leider auch in Deutschland im Handel – unter anderem Namen. „Seeaal" und „Schillerlocken" etwa sind Handelsbezeichnungen für das Fleisch von Dornhaien (Squalus acanthias).
Umschreibungen für Haifleisch:
Die Annahme, Hai-Präparate steigern die Potenz, stützt sich auf Aberglauben. Studien widerlegen, dass der Konsum von Haiprodukten positive Auswirkungen auf die sexuelle Leistungsfähigkeit hat.